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3. Mitgliederbrief 2011 | 2010 | 2009 | 2008, Jahresberichte 2006 | 2005 | 2004 | 2003
2011
Liebe Mitglieder der DSK,
sehr herzlich zu danken ist allen, die die Arbeit in den Subkommissionen (SK) getragen haben, so insbesondere den Vorsitzenden, Sekretären und Ausrichtern der Sitzungen und Exkursionen. Ein Sonderdank gebührt dieses Mal den Sekretären und Sekretärinnen der SK und dem Sekretär der DSK für die reibungslose Organisation der Wahlen für den Zeitraum 2012–2015. Die Namen der Gewählten erfahren Sie durch die Leitungen Ihrer SK; eine Aufstellung für 2000 bis 2015 finden Sie unter www.stratigraphie.de/struktur/index.html. Herzlich danke ich auch für die kollegiale Zusammenarbeit im Vorstand der DSK in der Wahlperiode 2008–2011.
Erschienen sind acht Kommentare zur STD 2002 und zu den ESTD 2005 in der Z. Dt. Ges. Geowiss., 161, 4 (2010) und 162, 1 (2011) sowie im Rahmen der „Stratigraphie von Deutschland“ die Bände Tertiär Oberrheingraben und benachbarte Tertiärgebiete (K. I. Grimm) und Rotliegend der variscischen Innenbecken (H. Lützner & G. Kowalczyk) (I/2012) (Schr.-R. Dt. Ges. Geowiss.). Die STD KOMPAKT ist in Arbeit, 68 neue Einträge gibt es in LithoLex, mehrere SK veröffentlichten in GMIT und der Internet-Auftritt wurde aktualisiert: Herzlichen Dank dafür!
DNK und IGCP-LA (IGCP-Landesausschuss) tagten am 10. November in Frankfurt a. M.: Die Geokommission (DFG-Senatskommission für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsforschung) trägt seit 2011 den Namen DFG-Senatskommission für Zukunftsaufgaben der Geowissen-schaften: www.sk-zag.de. Ihr Fokus liegt jetzt auf der Zuarbeit für den DFG-Senat, nicht mehr auf der Interessensvertretung der Geowissenschaften. Der „Pakt für Forschung und Innovation“ wird weitergeführt: er stellt den vom Bund geförderten Forschungseinrichtungen eine jährliche Steigerung von 5% in Aussicht für die nächsten fünf Jahre.
Die Entwicklungen bei den Staatlichen Geologischen Diensten (SGD) werden dagegen allgemein als besorgniserregend gesehen. Die Notwendigkeit bestimmter geowissenschaftli-cher Tätigkeiten müsste viel besser vermittelt werden. Um unsere Lobby zu stärken, haben sich im Oktober die Vorsitzenden der Gesellschaften der festen Erde (GV, DGG-Geol., DGG-Geo-phys., Pal. Ges., DMG) getroffen und die Einrichtung einer gemeinsamen Interessensvertretung beschlossen, des Dachverbandes feste Erde. Das Konzept sieht vier fachliche Säulen vor: Geologie, Mineralogie, Geophysik und Paläontologie. Die GeoUnion als Dachverband aller geowissenschaftlichen Vereinigungen sei für diese Aufgaben nicht geeignet wegen ihrer Größe und fachlichen Heterogenität (> 30 Trägereinrichtungen mit insgesamt > 50.000 Mitgliedern).
Deutsche Geowissenschaftler sind an 19 der derzeit laufenden 29 IGCP-Projekte beteiligt, drei werden von Deutschen co-geleitet, so das neue von P. Königshof mit initiierte IGCP-Projekt "Climate change and biodiversity patterns in the Mid-Palaeozoic" (IGCP 596).
Denkbar ist eine deutsche Bewerbung um die Ausrichtung des 37. Internationalen Geologenkongresses (IGC 37) (2024) (etwa Frankfurt a. M., München oder Berlin). Alle IGC finden Sie unter http://www.stratigraphie.de/aktuelles/index.html.
Der 34. IGC findet vom 5. bis 10.08.2012 in Brisbane statt:http://www.34igc.org. Deadline ist der 17. Februar 2012. Es sollten Stratigraphen aller Zeitabschnitte teilnehmen, um neues Wissen aufzunehmen und für unsere Aufgaben nutzbar zu machen, um Kontakte zu pflegen und um in Mitteleuropa erarbeitetes Wissen und Entscheidungen der DSK zu popularisieren: http://www.daad.de/ausland/foerderungsmoeglichkeiten/ausschreibungen/16711.de.html.
Mit den besten Wünschen für ein gesundes und glückliches Neues Jahr
Manfred Menning